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Tom Schenk

Bühnenbild

Tom Schenk wurde im Jahre 1951 geboren. Seine Theaterkarriere hat er im Jahre 1970 als Ballettmitglied des Theaters in Wiesbaden begonnen, sich nach vier Jahren aber für die Szenographie entschlossen. Als Assistent hat er mit den Bühnenbildnern Achim Freyer, John Gunter, Ezio Frigerio u. a. am Theater Köln zusammengearbeitet, an dem er auch mit seiner ersten selbständigen Arbeit hervorgetreten ist. Im Jahre 1977 hat er sich in seiner Geburtsstadt Den Haag als freier Bühnen- und Kostümbildner niedergelassen. Wichtig ist seine Zusammenarbeit mit dem Nederlands Danstheater, wo er sich an den Produktionen der Choreographen Jiří Kylián, Nils Christe, Nacho Duato und William Forsythe beteiligt hat; diese Produktionen wurden in- und außerhalb Europas gezeigt. Schenk schuf Bühnenbilder auch für das Schauspiel, und zwar an fast allen niederländischen Theatern, vor allem jedoch in Amsterdam, Rotterdam, Den Haag und Utrecht. Zunehmend arbeitet er auch in Deutschland und Österreich; zu seinen Wirkungsstätten gehören die Schauspielhäuser in Düsseldorf, Bonn, Darmstadt, Essen, die Schaubühne und das Renaissance Theater in Berlin, die Münchener Kammerspiele, das Thaliatheater Hamburg und das Wiener Volkstheater. In seiner Heimat hat sein Wirken am Appel Theater in Den Haag große Anerkennung gefunden. Die letzten Jahren haben ihm auch weitere künstlerische Partnerschaften gebracht, wie z. B. mit Antoine Uitdehaag in München, Wien und Berlin. Die Liste der Inszenierungen, die er als Szenograph mitgeschaffen hat, wächst von Jahr zu Jahr auch dank der Zusammenarbeit mit dem künstlerischen Chef des Nationaltheaters (Het Nationale Toneel) in Den Haag, Johan Doesburg. In der letzten Zeit widmet sich Tom Schenk mehr und mehr der Oper. Seine ersten diesbezüglichen Erfahrungen hat er bei den Produktionen von Fidelio und La Périchole gewonnen. Im Jahre 1995 folgte   vor allem in der Zusammenarbeit mit dem Regisseur Erik Vos   Dido and Aeneas, ein Jahr danach Faust, im Jahre 1997 Katja Kabanowa, 1999 L’Orfeo und im Verdi-Jahr 2001 Falstaff. Zu seinen Arbeiten aus der letzten Zeit, bei denen sein künstlerischer Partner der Regisseur Yoshi Oida gewesen war, gehören Das Lied von der Erde (Premiere in Rouen, weitere Aufführung in Paris), die Opern Curlew River von Benjamin Britten, Alex Brücke Langer von Giovanni Verrando (Uraufführung in Bozen / Bolzano), La Frontière von Philippe Manoury (Uraufführung in Orléans, weitere Aufführung im Centre Pompidou in Paris), Nabucco in Bologna und Savonlinna, Tod in Venedig bei den Festivals in Bregenz und Aldeburgh oder Il mondo della Luna von Joseph Haydn in mehreren französischen Theatern. Gegenwärtig arbeitet Tom Schenk mit dem Regisseur Yoshi Oida an Don Giovanni, Lakmé, Idomeneo und an Tod in Venedig in Prag. Die Bühnenenbildentwürfe von Tom Schenk sind bereits in mehreren Theatern und Galerien ausgestellt worden.

Photos: Tom Schenk

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Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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