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Richard Hudson

Kostümbildner

Richard Hudson wurde in Zimbabwe geboren und hat die Wimbledon School of Art in London absolviert. Als Bühnen- und Kostümbildner war er an den Produktionen von Pique Dame, Eugen Onegin, Ermione (von Max Bruch), Manon Lescaut und aller Da Ponte-Opern Mozarts beim Glyndebourne Festival beteiligt. Darüber schuf er die Bühnenbilder bzw. Kostüme für Die Meistersinger von Nürnberg an der Covent Garden Opera, Der Ring des Nibelungen an der English National Opera in London, A Night at the Chinese Opera der britischen Komponistin Judith Weir in der Produktion des (heute nicht mehr existierenden) Ensembles Kent Opera und The Vanishing Bridegroom derselben Komponistin an der Scottish National Opera in Glasgow, The Cunning Little Vixen an der Opera North Leeds, Samson und Dalila an der Metropolitan Opera, Hoffmanns Erzählungen, Guillaume Tell, Ernani und La forza del destino an der Staatsoper Wien (das letztgenannte Werk auch in Brüssel), Lucia di Lammermoor in München, The Rake’s Progress in Chicago und Japan, Peter Grimes in Amsterdam, I vespri siciliani und Chovanschtschina in Paris, Tamerlano (von Georg Friedrich Haendel) und Idomeneo in Florenz, Benvenuto Cellini in Zürich, Die Sache Makropulos in Kopenhagen, The Fall of the House of Usher in Bregenz, La Bohème in Athen, Divorzio all’Italiana von Giorgio Battistelli für die Uraufführung an der Opéra de Nancy.

Im Jahre 1988 hat Richard Hudson die hohe britischen Auszeichnung, Sir Lawrence Olivier Award für seine Produktionen am Theatre Old Vic in London erhalten, im Jahre 1998 den amerikanischen Theaterpreis Tony für das Bühnenbild zum Broadway-Musical The Lion King von Elton John. Richard Hudson ist auch Träger des Titels Royal Designer for Industry. Im Jahre 2003 hat er bei der Prager Quadriennale die Goldene Medaille in der Kategorie Szenographie erhalten, 2005 das Ehrendoktorat der University Surrey. In der nächsten Zeit wird er an den Produktionen von Rigoletto an der Volksoper Wien, Armida an der Metropolitan Opera und Le nozze di Figaro, Cos ì fan tutte und Don Giovanni in San Francisco beteiligt sein.

Photos: Richard Hudson

Inszenatoren

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Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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