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Nathalie Prats

Kostümbildnerin

Nathalie Prats wurde in Auxerre (Frankreich) geboren. Sie studierte in Marseille, wo sie ihr Diplom im Fach Geschichte – Studienrichtung Orientalistik – erwarb. 1983 – 1989 war sie als Assistentin des Kostümdesigners Patrice Cauchetier tätig, 1986 erhielt sie den Kritikerpreis für die Mitarbeit an der Oper Atys von Jean Baptist Lully in der Regie von Jean-Marie Villégier. Seit 1989 arbeitet sie mit Jacques Nichet zusammen, mit dem sie 2005 z.B. die Inszenierung von Faut pas payer von Dario Fo im Nationaltheater Toulouse gemacht hat. Mit Philippe Berling arbeitete sie bei der Inszenierung von Peer Gynt am Théâtre du Peuple in Bussangu und von Beaumarchais’ Figaros Hochzeit im Château de Grignan zusammen. Für den Regisseur Stephen Taylor entwarf sie 1999 Kostüme für die Inszenierung von Mozarts Idomenea an der Lyoner Oper und für das Ensemble Jeunes Voix du Rhin an der Opéra National du Rhin (2001) machte sie Kostüme zu Brittens Die Schändung der Lukretia, die im Juni 2007 ihre Reprise im Pariser Theater Athénée hatte. Zur Zeit bereitet sie die Inszenierung von Brittens Oper Die Drehung der Schraube in Bordeaux für den November 2008 und von Verdis Der Troubadour in Genf für den Juni 2009 vor.

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Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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