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Martin Snell

Martin Snell (Baß) studierte in seiner Heimat zunächst Jura und danach von 1991-1994 Gesang bei Patrick McGuigan am Royal Northern College of Music, Manchester, wo er sein Studium mit Auszeichnung abschloss. Er war erster Preisträger bei zahlreichen Gesangswettbewerben, so auch 1993 beim Mobil Song Quest, dem bedeutendsten Gesangswettbewerb in Neuseeland und auch Stipendiat der Peter Moores Foundation London. Erste Erfahrungen sammelte Martin Snell als Mitglied des Opernstudios am Opernhaus Zürich. Es folgten Soloengagements am damaligen Stadttheater St. Gallen und am Theater Basel. Von 2001 – 2004 gehörte er als Solist erneut zum Ensemble am heutigen Theater St. Gallen und in der Spielzeit 2004/05 war Martin Snell am Luzerner Theater verpflichtet. Seit Herbst 2005 ist Martin Snell freischaffend tätig. Das Repertoire des Sängers umfasst diverse Partien von Monteverdi und Händel über Mozart und Rossini bis Gounod, Janacek, Strauss, Stravinski, Tschaikowski, Verdi und Wagner, u.a. Zu weiteren Bühnenerfolgen zählen Fürst Gremin (Eugen Onegin) beim Festival d’Aix-en-Provence unter der Leitung von Daniel Harding, Baron Ochs auf Lerchenau (Der Rosenkavalier), Hunding (Die Walküre), Timur (Turandot), Figaro (Le Nozze di Figaro) und Savël Prokofjevic Dikoj (Katja Kabanova) u.a. in St. Gallen unter der Leitung von Jiri Kout, die Basspartien in einer von Andreas Homoki besorgten Inszenierung von Verdis Messa da Requiem am Theater Basel, Surin (Pique Dame) am Grand Théâtre de Genève und an der Berliner Staatsoper Unter den Linden unter Daniel Barenboim sowie Angelotti (Tosca) unter dem Dirigat von Placido Domingo, und den Graf Monterone (Rigoletto) an den Herbert von Karajan Festspielen Baden-Baden unter Thomas Hengelbrock. Er ist zu Gast bei den Bayreuther Festspielen seit 2005, wo er Ein Steuermann in Christoph Marthalers Neuinszenierung von Tristan und Isolde und 4. Edler in der Wiederaufnahme von Keith Warners Lohengrin Inszenierung gesungen hat. Dazu war er Truffaldino (Ariadne auf Naxos) in Monte-Carlo und Genf, Klingsor in Wagners Parsifal für das New Zealand International Arts Festival 2006 mit dem New Zealand Symphony Orchestra, und als Publio in La Clemenza di Tito am Grand Théâtre de Genève und Caen, zu hören. Dazu hat Martin Snell auch den Hans Foltz in Die Meistersinger von Nürnberg in Genf und Hermann Ortel für die Bayreuther Festspiele 2007 in einer von Katharina Wagner inszenierten Produktion von Die Meistersinger von Nürnberg zu hören. Anschliessend im Herbst 2007 ist Martin Snell als Kaspar in Marco Arturo Marellis Inszenierung von Webers Der Freischütz an der Grazer Oper zu hören gewesen. Künftige Engagements u.a. umfassen die Wiederaufnahme von Tristan und Isolde (Ein Steuermann) und Hermann Ortel in Die Meistersinger von Nürnberg für die Bayreuther Festspiele 2008 mit weiteren Konzertauftritte in der Schweiz, Deutschland, Neuseeland, Singapur und Litauen geplant.

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Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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