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Marco Zambelli

Der italienische Dirigent Marco Zambelli ist 1960 in Genua geboren. Er studierte Orgel-, Cembalo- und Kammerspiel am Niccolo-Paganini-Konservatorium in Genua und danach am Konservatorium in Genf unter Lionel Rogg, wo er 1986 den Premier Prix de Virtuosité erhielt. In demselben Jahr erhielt er den zweiten Preis im internationalen Orgelwettbewerb Kaltern International Organ Competition. Sein Interesse konzentrierte sich auf Chor- und Vokalwerke. Er leitete den Knabenchor in Grasse (Frankreich), dann den Chor der Oper in Lyon (bis 1992) und weitere Erfahrungen gewann er als Assistent vieler großer Dirigentenpersönlichkeiten (Maurizio Arena, Emanuel Krivine, Bruno Campanella, Neville Marriner und John Eliot Gardiner). Als Dirigent debütierte er 1994 in Messina (Paisiellos Einakter La serva padrona und Cimarosos Einakter Il Maestro di Cappella). Seitdem leitete er viele Opernwerke (Don Giovanni, Così fan tutte, Der Barbier von Sevilla, Aschenbrödel, Don Pasquale, Luisa Miller, Rigoletto, Nabucco, Madama Butterfly, Manon Lescaut, La Boheme u.a.) und gastierte an vielen Opernhäusern, zu denen unter anderem Opera North in Leeds, Opera Zuid in Maastricht, Teatro San Carlo in Neapol (Luisa Miller, Tankred), Opéra-Théâtre de Metz (Fidelio), Opéra de Nice (Don Giovanni, Lucia di Lammermoor), Minnesota Opera (Don Carlos), Gran Teatro La Fenice (La traviata), Neue israelische Oper (Sizilianische Bauernehre), Opernbühnen in Monte Carlo (Rossinis Oper La Pietra del Paragone), Liege (Andrea Chénier), Toulon (Die Italienerin in Algerien), Cagliari, Bologni u.a. gehören. Die Oper Tankred führte er in den italienischen Städten Piacenza, Modena, Reggio Emilia, Parma und Ferrara auf. Zu seinen weiteren Verpflichtungen gehörte auch die musikalische Leitung von Norma in Cincinnati. Er gastierte auch beim Hong Kong Art Festival (Aschenbrödel), in Las Palmas de Gran Canaria (Der Türke in Italien) und auch in der Dublin National Concert Hall, Grange Park Opera, Tenerife, beim Festival in Glyndebourne und in Auckland in Neuseeland. Er dirigierte viele Klangkörper (unter anderem BBC Now, BBC Concert, Royal Liverpool Philharmonic und London Philharmonic) im Londoner Konzertsaal Barbican, ferner in der Bridgewater Hall, in der National Concert Hall in Dublin, er leitete das Orchester Teatro Regio in Turin und Sinfonia Siciliana, er begleitete Annick Massis im Parise Saal Gaveau mit dem Pasdeloup Orchestre a Sumi Jo in Metz mit der Philharmonie de Lorraine. Das Konzert mit dem Violoncellisten Julian Lloyd Webber und BBC National Orchestra of Wales wurde live ausgestrahlt und als Video für BBC Wales aufgezeichnet. 2005 trat er bei Konzerten mit dem Tenor Rolando Villazón in Paris, Leipzig, Berlin, Frankfurt, Prag, München, Regensburg, Kopenhagen und Liege, ferner mit Olga Guryakowa und dem Orchestre Philharmonique de Nice beim Festival in Antibes auf, in Tel Aviv leitete er das Israel Chamber Orchestra (Kompositionen von Mozart, Salieri und die Oper von Rimski-Korsakow Mozart und Salieri). In dieser Saison erwarten ihn unter anderem Aufführungen von Turandot in Toulon, Lucie di Lammermoor in Las Palmas und mozartsche Konzerte in Jerusalem und Tel Aviv. Marco Zambelli kam zum ersten Mal nach Prag im Jahre 2004, wo er im Januar und Februar mit dem amerikanischen Tenor Gregory Kunde Arien aus italienischen und französischen Opern auf CD einspielte. Sein Konzert mit Rolando Villazón im Smetana-Saal am 11. 11. 2005 unter Begleitung von der Prager Kammerphilharmonie wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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