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Igor Jan

Ständiger Gast an der Staatsoper Prag

Tenor Igor Jan, Absolvent der Petersburger Akademie, Schüler des Professors Plushnikow, wurde Solist des Mariinski-Theaters, wo er bis 2002 viele Rollen des russischen und weltweiten Repertoires darstellte. Er ist Sieger vieler internationaler Gesangwettbewerbe, z.B. des Marie-Callas-Wettbewerbs und des Giacomo-Puccini-Wettbewerbs in Italien, ferner in Holland und im ehemaligen Jugoslawien. Seine erfolgreichen Auftritte bei diesen Wettbewerben eröffneten ihm den Weg zu Opern- und Konzertbühnen in vielen Ländern Westeuropas und Asiens. Ab September 1991 war er Solist am Slowakischen Nationaltheater Bratislava, seit 1992 ist er ständiger Gast an der Staatsoper Prag, wo er sich als Hoffmann in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen, Gustav III. in Verdis Ein Maskenball, Herzog in Rigoletto, Alfred in La traviata, Radames in Aida, Ismael in Nabucco, Cavaradossi in Puccinis Tosca, Don José in Bizets Carmen, Enzo in Ponchiellis Gioconda, Faust in Gounods Faust und Margarethe, Herman in Tschaikowskis Pique Dame, Marcello in Leoncavallos La Boheme und Kalaf in Puccinis Turandot vorstellte. Regelmäßig gastiert er auch an Theaterbühnen in Bratislava und Brno. In den letzten Spielzeiten trat er im Ausland zusammen mit bedeutenden Persönlichkeiten auf – in Wien in der Inszenierung von Donizettis Oper Lucia di Lammermoor mit Edit Gruber, in Japan in Tosca mit Eva Marton und Maria Guleghina und in Aida mit Inés Salazar. Er arbeitete mit vielen bedeutenden Dirigenten wie Andrew Litton, Valerij Gergiev, Gianandrea Noseda, Stefan Lano und anderen zusammen.

Photos: Igor Jan

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Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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