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Heiko Mathias Förster

Heiko Mathias Förster stammt aus Mecklenburg. Er spielte bereits mit vier Jahren Klavier, mit sechs Jahren hat er sein Studium am Konservatorium in Schwerin begonnen, im Jahre 1976 wurde er Preisträger eines nationalen Musikwettbewerbes. Vom Theater fasziniert, hat Förster sein Studienfach geändert und  sich dem Dirigieren gewidmet. Noch vor seinem Studienabschluss wurde er Erster Dirigent am Brandenburger Theater und mit 23 Jahren dessen Chefdirigent. Während neun Saisonen hat er an diesem Theater an die 500 Konzerte und 32 Opern- bzw. Operettenpremieren dirigiert. Er hat mehrere Tourneen in seiner Heimat und auch außerhalb Deutschlands mit den Brandenburger Symphonikern unternommen, einschließlich der USA, Japan und Südafrika. Im Jahre 1999 nahm Heiko Matthias Förster ein Angebot aus München an und wurde Chefdirigent der Münchener Symphoniker; diese Stelle hat er bis Ende der Saison 2005/2006 bekleidet. Neben seiner Tätigkeit als Chefdirigent hat er sich als Operndirigent beim Internationalen Musikfestival im Chiemgau etabliert. Försters ausgezeichnete Kenntnisse des Wagner-Repertoires haben ihn im Jahre 2000 zur Mitarbeit an der Produktion des deutschen Filmregisseurs, Schauspielers und Schriftstellers Vicco von Bülow (unter seinem Pseudonym Loriot bekannt) Der Ring an einem Abend gebracht, die mit großem Erfolg in München, Salzburg und Wien mit Deborah Polaski, Hildegard Behrens, Luana de Vol, Evelyn Herlitzius, Siegfried Jerusalem, Rene Kollo, John Treleaven u. a. gespielt wurde. Im Jahre 2003 hat Förster sein eigenes Projekt Der Ring ohne Worte verwirklicht, eine einstündige, rein orchestrale Komposition aufgrund von Wagners Tetralogie. Die sieben Jahre seines Wirkens in München hat Förster mit der Gesamtaufführung von Beethovens Symphonien im Prinzregententheater abgeschlossen. Seit der Saison 2007/2008 ist er Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen.

Heiko Mathias Förster gastierte bei Orchestern auf der ganzen Welt (Orquestra Simfónica del Gran Teatre del Liceu Barcelona, Orchester des Nationaltheaters Mannheim, Staatsorchester Bremen, Stuttgarter Philharmoniker, Berliner Symphoniker, Bayerisches Staatsorchester, Staatskapelle Halle, NDR Radio-Philharmonie Hannover, Orchestre de Colonne Paris, Orchestra Sinfonica Siciliana di Palermo, Moskauer philharmonisches Orchester, Orquesta Sinfonica de Santiago de Chile, Shenzhen Symphony Orchestra, Taipei City Symphony Orchestra, National Taiwan Symphony Orchestra, China National Orchestra Bejing, Slowakisches Rundfunkorchester Bratislava, Tschechisches nationales symphonisches Orchester u. a.). Er hat auch bei Konzerten zahlreichen Opernsolisten von internationalem Renomee wie z. B. José Cura, Angela Gheorghiu, Rolando Villazón und Joseph Calleja dirigiert. Im Frühling 2007 hat Heiko Matthias Förster die Münchener Symphoniker im Rahmen der ersten Tournee der lettischen Mezzosopranistin Elina Garanča in Deutschland geleitet.

Photos: Heiko Mathias Förster

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Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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