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Aleš Briscein

Aleš Briscein studierte ursprünglich Klarinetten- und Saxophonspiel, später auch Operngesang am Prager Konservatorium. Das Studium setzte er dann an der Westböhmischen Universität in Pilsen fort. Seit 1995 tritt er in der Staatsoper Prag auf und in kurzem hat er hier manche lyrischen Rollen einstudiert (Tamino in Mozarts Die Zauberflöte, Ferrando in Cosi fan tutte, Almaviva in Rossinis Il barbiere di Siviglia, Narciso in Rossinis Il turco in Italia, Jenik in Smetanas Die verkaufte Braut, Alfredo n Verdis La traviata, Kudrjasch in Janaceks Katja Kabanowa usw.) Aleš Briscein ist Permanentmitglied der Oper des Nationaltheaters Prag (Die verkaufte Braut, Don Giovanni, La traviata, Jenufa), sowie der Staatsoper Prag.

Er wirkte an prestigeträchtigen Festspielen, wie Edinburgh International Festival, Prager Frühling u.ä. und tritt mit wichtigen Orchestern wie mit der Tschechischen Philharmonie, dem Schottischen Königlichen Nationalorchester usw. auf. Am Prager Frühling 2002 sang es in der Weltpremiere den führenden Tenorpart Jonathan im Oratorium Juda Maccabeus von Sylvia Bodorova. Er wirkte bei der CD-Einspielung der Oper Der Scharlatan von Pavel Haas für die Firma Decca mit.

1999 stellte er sich auf der Tournee in Japan als Tamino in Die Zauberflöte vor und um ein Jahr später dann als Kudrjasch in Katja Kabanowa anlässlich der Premiere dieser Oper mit Tokios Philharmonie, die sich für ihn auch für die Aufführung von Janaceks Oper Aus einem Totenhaus im Jahre 2003 entschied. In demselben Jahr sang er mit grossem Erfolg in Massenets Manon in Vancouver und in Donizettis Don Pasquale in Zypern. Im Oktober 2004 begann seine langfristige Zusammenarbeit mit der Pariser Nationaloper (R. Strauss – Ariadne auf Naxos, Der Rosenkavalier, Elektra, Janacek – Aus einem Totenhaus, Die Sache Makropulos, Verdi – La traviata, Stravinskij – The Rake’s Progress). Er hat eine Reihe von Gesangautritten sowohl zu Hause als auch im Ausland hinter sich (Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, England, Spanien, USA, Japan).

Sein Repertoire ist sehr breit, mit Vorliebe widmet er sich der alten sowie der gestli- chen Musik (Bach, Haydn, Mozart, Rossini). Er arbeitet auch mit dem Tschechischen Rundfunk und dem Tschechischen Fernsehen zusammen.

Bedeutende Auftritte

Die Saison 2007 – 2008

  • Oktober – November 2007:
    Opéra National de Paris, Verdi – La traviata
  • Januar 2008:
    Tournee, Japan, Mozart – Die Zauberflöte
  • März 2008:
    Opéra National de Paris, Stravinsky – The Rake’s Progress
  • Juni 2008:
    Teatro Real Madrid, Janacek – Die Sache Makropulos
Photos: Aleš Briscein

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Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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