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Pavel Šnajdr

Dirigent

Pavel Šnajdr hat an der Janáček Akademie der musischen Künste in Brünn die Fächer Komponieren und Dirigieren absolviert. Seine Kompositionen wurden zweimal im Komponistenwettbewerb „Generation“ ausgezeichnet. Er war auch Mitglied einer Komponistenvereinigung mit dem Namen das „Unmächtige Häuflein“ (eine Anspielung an das „Mächtige Häuflein“, eine Vereinigung russischer Komponisten des 19. Jahrhunderts). Als konsequenter Propagator der zeitgenössischen Musik hat er mit dem Brünner Ensemble Ars incognita z. B. an die 40 Ur- bzw. Erstaufführungen dirigiert und einige Werke auch auf CD aufgenommen. Im Jahre 2001 fand im Dvořák-Saal des Prager Rudolfinums ein Konzert dieses Ensembles im Rahmen des Festivals Prager Frühling und 2005 im Rahmen des Festivals Prager Premieren statt.

In den Jahren 2001 – 2008 war Pavel Šnajdr als Dirigent am J. K. Tyl-Theater in Plzeň engagiert, wo er außer Opern (z. B. die erfolgreiche Produktion von Verdis Nabucco) auch einige klassische und moderne Ballette einstudiert hat, unter anderem die Uraufführung des Balletts Zahrada (Der Garten) nach einem Buch von Jiří Trnka mit der Musik von Zbyněk Matějů. Er arbeitet regelmäßig mit der Nordböhmischen Philharmonie in Teplice (unter anderen hat er mit ihr eine halbszenische Aufführung von Beethovens Fidelio realisiert) und mit der Philharmonie Hradec Králové zusammen. 2004 – 2007 war er auch Dirigent am Nationaltheater Brünn, mit dem er auch eine Tournee in Japan absolviert hat (Rimski-Korsakow, Mozart und Salieri). Im Mai und Juni 2007 hat Pavel Šnajdr als Einspringer mehrere Ballettvorstellungen in Brünn dirigiert ( Prokofjew, Romeo und Julia; Adam, Der Korsar; Tschaikowski, Der Schwanensee; Minkus, Die Bajadere; Delibes, Sylvia); Der Korsar hat er auch am Nationaltheater in Bratislava aufgeführt.

Im Jahre 2007 kam das Angebot zur Zusammenarbeit mit der Staatsoper Prag. Hier hat er zuerst das Dirigat von Der Schwanensee übernommen, und im April die Uraufführung des Balletts Das Phantom der Oper von Petr Malásek und Libor Vaculík einstudiert und dirigiert. Seit der Saison 2008/2009 ist er an der Staatsoper Prag als Ballettdirigent engagiert (Mein Vaterland, Aschenbrödel).

Photos: Pavel Šnajdr

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Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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