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Antonín Dvořák: Rusalka

Inszenatoren

Besetzung

Seine vorletzte Oper – Rusalka – komponierte Antonín Dvořák in der Zeit einer außerordentlich günstigen schöpferischen Gemütsruhe. Der Text des Dichters, Dramatikers, Librettisten und Regisseurs Jaroslav Kvapil (1868–1950) hat ihm nicht nur sehr gefallen, sondern ihn obendrein durch seine unverschleierte Bewunderung zu Karel Jaromír Erben, also einem Dichter, der Dvořák wie auch Kvapil stark ansprach, gefesselt. Dvořák komponierte die Oper größtenteils in seinem geliebten Sommersitz in Vysoká bei Příbram, wo sich unweit ein Waldtümpel unter alten Bäumen befand, mit einer grünen Wiese und mit Ausblick auf das Neurenaissanceschlößchen seines Schwagers, Wenzel Graf von Kaunitz, und wo er ein ideales Milieu für die Arbeit an dieser Märchenoper vorfand. Es verwundert also nicht, dass er die Oper innerhalb bloßer 7 Monate vollendet hat. In der vertonten Geschichte über die Wasserfee Rusalka erreichte Dvořáks schöpferische Genialität ihren Gipfel. Der Zauber der Märchenatmosphäre inspirierte zur Schaffung einer eigentümlichen, farbig-impressionistischen Musik voller melodischer Phantasie und meisterhafter Instrumentierung. Er wußte das Spiel der Wellen und den Abglanz des Mondscheins auf der Seeoberfläche, aber auch den einmaligen Zauber des Märchentraums durch seine Musik ungemein suggestiv auszudrücken.

Der Einstudierung der Rusalka in der Staatsoper Prag nahm sich das gleiche Team an, das auch unter der außerordentlich erfolgreichen Inszenierung von Bizets Carmen (Premiere am 11. 3. 2004) unterzeichnet ist: Filmregisseur Zdeněk Troška, Bühnenbildner Milan Ferenčík und Kostümbildner Josef Jelínek.

Premiere: 5. 5. 2005

Aufführungsdauer: 3 Stunden mit 2 Pausen
Vorstellung in Tschechisch mit englischen Bühnenübertiteln.

Echos in der Presse

„Der Regisseur Zdeněk Troška und ein Filmstab sind nach Südböhmen gereist, um dort zwei Filme aufzunehmen, die nun als Grundlage des Bühnenbildes für den 1. und den 3. Akt dienen. Ihre Projektion auf einen durchsichtigen Vorhang am Horizont stellt die wirksamste Verwendung dieser Technik dar, die ich je im Theater gesehen habe. Die Filmen bilden in Verbindung mit den üblichen Kulissen (alte Baumstämme und Felsen) ein organisches Ganzes... Troška führt uns direkt in einen Märchenfilm und die Wirkung ist bezaubernd. Nicht weniger fabelhaft sind die Kostüme von Josef Jelínek...“

(Larry L. Lash, Opera News Online, sv. 70, 2)

„Diese Rusalka hätte sicher auch an der Metropolitan Opera in New York gefallen.“

(Helena Havlíková, Lidové noviny, Praha, 10. 5. 2005)

Rusalka
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Die Partners der Vorstellung

Der Generalpartner der Vorstellung ist
JVC
Der Hauptpartner der Vorstellung ist
společnost ČEZ a. s.
Der Partner der Vorstellung ist
Allianz pojišťovna, a. s.

Rusalka auf dem Spielplan der SO

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