Giuseppe Verdi: Rigoletto
Inszenatoren
- Musikalische Leitung: F. Drs, R. Hein
- Regie: K. Jernek
- Bühnenbild: Z. Kolář
- Kostüme: O. Filipi
- Choreographie: D. Wiesner
- Chorleitung: T. Karlovič
- Regieassistent: O. Kyndlová
Besetzung
- Musikalische Leitung: R. Hein, F. Drs, H. Griffiths
- Rigoletto, Hofnarr: M. Cavalcanti, R. Haan, V. Chmelo, M. Bárta
- Gilda, seine Tochter: J. Sibera, A. Todorova, D. Vaňkátová, M. Vyskvorkina, H. Jonášová
- Herzog aus Mantau: N. Višnjakov, M. Šrejma, T. Černý
- Sparafucile: M. Bürger, L. Hynek-Krämer, L. Mlejnek, I. Hrachovec
- Maddalena, seine Schwester: G. Ibragimova, S. Čmugrová, A. Kalivodová, J. Sýkorová
- Giovanna, Gessellschaftlerin von Gilda: J. Levicová, L. Popova Alabozova
- Graf Monterone: O. Korotkov, F. Zahradníček, J. Kruglov
- Höflinge: Marullo: O. Kříž, M. Matoušek
- Höflinge: Borsa: J. Hruška, L. Havlák
- Graf Ceprano: R. Vocel, L. Hynek-Krämer, I. Hrachovec, M. Horák
- Gräfin Ceprano: E. Jarkovská, L. Popova Alabozova
- Page: P. Břicháčová, G. Pešinová
Verdi war sehr viel mit der Möglichkeit beschäftigt, auf die Bühne einen Buckeligen, einen Krüppel mit dem Hohn auf den Lippen, Tränen in den Augen und der Angst in der Seele vorführen zu können. Der Mensch, der die Ungerechtigkeit seiner Handlung sehr gut kennt und der den Fluch, der auf seinen Kopf gefallen hat, deshalb sehr tief erlebt. Rigoletto ist die Tragödie des gesellschaftlichen Unrechts und der Ungleichheit, die sowie in der Gestalt des Narren als auch im auffallenden Aufzeichnen des verschwenderischen Lebens der Herrschaft offenbar ist. Die Opernmeisterstücke von G. Verdi, zu dessen Hauptzügen die Dramatik und der Wohlklang gehören, bildet bis heute den wesentlichen Bestandteil des Stammrepertoires auf allen Opernbühnen der Welt.
Premiere: 14. 1. 1988
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