Zeit des Schmerzes / Čas bolesti / Time of Pain
Inszenatoren
- Choreographie: B. Roznos
- Regie: B. Roznos
- Libreto: B. Roznos
- Bühnenbild: R. Schrag
- Kostüme: R. Schrag
- Lichtdesign: S. Gahs
Besetzung
- Tänz: K. Madejová, I. Zahradníková, M. Boček, M. Gebauer, O. Novotný, A. Ščekaleva, J. Svoboda, J. Kolva, B. Macháčková, D. Stránský
Musik: Ondekoza, Philip Glass, Dead Can Dance, Les Tambours du Bronx, Klaus Nomi
Der ehemalige Solist des Prager Kammerballetts und gegenwärtige Ballettchef in Zwickau, Bronislav Roznos, hat sich als Thema seines Balletts den Schmerz gewählt – von den Bildern aus der Bibel über die historischen Ereignisse der Hexenjagden bis zu jenen archetypischen Momenten, die die Geburt, den Tod, aber auch die sexuelle Lust begleiten. Die Choreographie von Roznos ist sehr dynamisch, grenzt manchmal an die Akrobatik und verlangt von den Tänzer physisch sehr anspruchsvolle Leistungen. Die suggestiven Szenen, die den Kontrast zwischen einer halbrunden Bühnenkonstruktion mit schwarzem Hintergrund, dem Kerzenlicht und den fast nackten Körpern der Tänzer bilden, wirken expressiv und bleiben den Zuschauern dauernd in Erinnerung.
Premiere: 2. 6. 2005
Echos in der Presse
»Die Vorstellung ist kein Ballett im traditionellen Sinne des Wortes. Sie ist eine moderne Bewegungskomposition, die trotz der extremen technischen Ansprüche, die an Gymnastik oder sogar an Akrobatik grenzen, nichts am tänzerischen Charakter verliert. (…) Über die Leistungen aller Tänzer kann man nur mit aufrichtigem Lob sprechen. Die Inszenierung ist ein Beispiel einer kollektiven künstlerischen Aussage. Weder bei den Rollen noch bei der Darbietung gibt es hier einen Unterschied zwischen den Rollen der Solisten und des Ensembles.«
(Jaroslav Someš, Hudební rozhledy)
»Sechs dramatisch eigenständige Kompositionen, die nach der zeitgenössischen Musik der Ondekoza, des Minimalisten Philip Glass, der Bands Dead Can Dance und Les Tambours du Bronx und einem Lied von Henry Purcello entstanden sind, werden durch ein rituelles Trommeln auf großen Fässern voneinander abgegrenzt, das gleichzeitig einen funktionellen Teil des schönen Bühnenbildes von Robert Schrag bildet.«
(Marcela Benoniová, Právo)
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