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Zoltán Vongrey in Puccinis Tosca 2. 9.
In der Rolle des Scarpia in der Tosca wird am 2. 9. 2010 der slowakische Bariton Zoltán Vongrey auftreten. Sein Repertoire umfasst vor allem die Rollen des italienischen Faches. In der Saison 2010/2011 wird er am Slowakischen Nationaltheater Bratislava den Francesco Foscari in Verdis I due Foscari unter der Leitung von Friedrich Haider singen.
Die Staatsoper Prag in einem ungewöhnlichen Auftritt an Bord eines britischen Flugzeugs
Die Sopranistin Věra Likérová, ein Gast an der Staatsoper Prag, hat die Passagiere der britischen Fluggesellschaft Bmibaby bei einem Flug von Manchester nach Prag auf eine bisher ungewöhnliche Weise erfreuen können: Sie sang für sie 10 000 Meter über der Erde die Arie der Lauretta aus Puccinis Gianni Schicchi und das Lied der Mi aus Lehárs Das Land des Lächelns. Von der Geschichte und der Gegenwart der Staatsoper Prag hat Dr. Jitka Slavíková den Fluggästen erzählt. Dieses ungewöhnliche kulturelle Erlebnis war Bestandteil der durchdachten Strategie der Gesellschaft Bmibaby, die ihren Kunden auch mittels der Musik das Beste anbieten will: „Wir wollen, dass die Passagiere während des Fluges Freude haben und hoffen, ihnen eine Inspiration zu vermitteln, welche Möglichkeiten am Ziel ihrer Reise auf sie warten und sie das finden, was sie in ihren Reiseführern vielleicht nicht gelesen haben,“ sagte der Geschäftsführer der Fluggesellschaft, Julian Carr. Von diesem ungewöhnlichen Flug hat auch die Londoner Zeitung The Daily Telegraph berichtet.
Das Ballett eröffnet die Saison am 5. September mit Der Schwanensee
Das Ballettensemble der Staatsoper Prag eröffnet die Saison am 5. September mit den Vorstellungen von der Schwanensee um 14:00 und 19:00 Uhr. Die Choreographie von Pavel Ďumbala und Hana Vláčilová schöpft konsequent aus der originalen klassischen Choreographie von Leo Iwanow und Marius Petipa. In der Nachmittagsvorstellung wird die Doppelrolle der Odette/Odile Zuzana Hvízdalová tanzen, den Prinzen der neue Solist des Ensembles Michal Krčmář. In der Abendvorstellung wird die Solistin der Staatsoper Prag Rebecca King als Odette/Odile an unserer Bühne debütieren. Dem Prager Publikum ist sie bereits als Aschenbrödel aus dem gleichnamigen Ballett von Sergei Prokofjew und als Anastasia aus Dornröschen bekannt. Den Prinzen wird der neue Solist der Staatsoper Prag, der bereits an europäischen und außereuropäischen Bühnen bekannte Tänzer Filip Veverka darstellen.
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Die nächsten Vorstellungen
- Musikalische Leitung: E. Dovico, R. Hein, F. Drs
- Regie: A. Bernard
- Regie: L. Cukr
- Bühnenbild: A. Camera
- Kostüme: C. Ricotti
- Choreographie: G. Santucci
- Lichtdesign: P. Méeüs
- Chorleitung: T. Karlovič
- Regieassistent: O. Kyndlová
Die Oper La traviata von Giuseppe Verdi gehört seit dem Beginn des Bestehens dieses Opernhauses zum festen Bestandteil seines Repertoires. Die damalige Produktion des Ensembles der Prager deutschen Oper war aus dem Ständetheater übertragen worden. Die Oper bot vor allem Gelegenheit für Gastspiele hervorragender ausländischer Sänger, u. a. der legendären australischen Sopranistin Nellie Melba (18. 4. 1900). Eine Neueinstudierung fand am Neuen deutschen Theater (heute Staatsoper Prag) am 9. 11. 1919 unter Georg Széll statt, weitere Produktionen folgten in den Jahren 1930, 1934, 1945, 1959, 1979 und die vorletzte am 7. 10. 1982 in der Regie von Ladislav Štros, dem Bühnenbild von Vladimír Nývlt und in den Kostümen von Josef Jelínek. Diese Inszenierung gehörte zu den beliebtesten Werken im Repertoire der Staatsoper Prag und hat bis zum Schluß der Saison 2005/2006 478 Reprisen erreicht. Mit der nunmehrigen Neueinstudierung wurde ein ausländisches Team mit dem französischen Regisseur Arnaud Bernard beauftragt, der in den letzten Jahren u. a. die Opern Roméo et Juliette mit Robert Alagna und Angela Gheorghiu in Chicago (1999), L’elisir d’amore mit Marcel Alvarez am Théâtre du Capitole de Toulouse (2001), Lakmé am Teatro Massimo in Palermo, Roméo et Juliette in Tokyo (2003), Luisa Miller an der Nationale Reisopera in Enschede (Niederlanden), Roméo et Juliette in Peking, Le roi de Lahore in Venedig (2004) und in dieser Saison La Bohème in der Arena di Verona inszeniert hat. Die musikalische Einstudierung liegt in den Händen eines der ständigen Gäste der Staatsoper Prag, des italienischen Dirigenten Enrico Dovico.
Als Vorlage zum Libretto La traviata diente der Roman von Alexandre Dumas d. J. La Dame aux camélias (Die Kameliendame) über Marie Duplessis, einer berühmten Pariser Kurtisane aus den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts. Verdi hat mit diesem Werk die erste Oper nach einem zeitgenössischen sozial motivierten Sujet geschaffen. Nicht nur deswegen wurde sie bei ihrer Uraufführung im Jahre 1853 in Venedig mißverstanden; das Publikum war vor allem über eine Kurtisane als Titelrolle, die überdies noch Sympathie erwecken sollte, schockiert. Die Premiere endete mit einem Fiasko. Doch bald danach feierte La traviata ihre ersten Triumphe und heute gehört sie zu den populärsten Opernwerken überhaupt.
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3. 09. 2010 um 19:00
G. Verdi: La traviata
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4. 09. 2010 um 19:00
G. Bizet: Carmen
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5. 09. 2010 um 14:00
P. I. Tschaikowsky: Schwanensee
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